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Kräuterwerkstatt - die nächsten Termine

Gänsefingerkraut - lockert alles

Früher gab es sie in jedem Dorf: die Gänseanger in Wassernähe. Die gut gedüngten und von den Gänsefüßen verdichteten Böden waren bevorzugter Standort für das Gänsefingerkraut, das so auch zu seinem Namen kam. Heute findet man es hauptsächlich an Ackerrändern oder grasigen Waldplätzen. Die ausdauernde, nur zehn bis zwanzig Zentimeter hohe Pflanze mit fedrig gefingerten Blattrosetten trägt von Mai bis in den August leuchtend gelbe Blüten, der lange Zeit gebräuchliche botanische Name ‚Potentilla‘ erinnert daher auch an den in Gärten kultivierten Halbstrauch.
In manchen Regionen ist die Pflanze auch als ‚Krampfkraut‘ bekannt als Verweis auf ihre krampflösende Wirkung bei Verdauungs- oder Menstruationsbeschwerden ebenso wie bei häufigen Wadenkrämpfen. Es wirkt aber auch antibakteriell und blutstillend. Bei Halsentzündungen empfahl Pfarrer Sebastian Kneipp, Gänsefingerkraut mit heißer Milch übergossen in kleinen Schlucken zu trinken. Auch als Tee zubereitet entfaltet das Kraut seine Wirkung. Geerntet werden Blätter und Blüten, aber auch die Wurzel. Diese am Johannistag vor Sonnenaufgang ausgegraben und in einem Amulett aufbewahrt, soll den oder die Träger/in sogar liebenswert machen.
Wie viele Wildkräuter kann man das Kraut aber auch ganz einfach in der Küche als frische Zutat aus der Natur verwenden. Mehr dazu hat Hannelore Mack wieder für die Kräuterwerkstatt am 7. oder 11. Mai vorbereitet.