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Kräuterwerkstatt - Die nächsten Termine

Sie ist nicht nur schön anzusehen, die Birke, mit ihren leuchtend schwarz-weiß gefleckten Stämmen, sondern auch vielfältig nutzbar. Dabei kommt sie auch an schwierigen Standorten mit sandigen oder moorigen Böden zurecht.
Bereits die Menschen der Steinzeit nutzten das aus der Rinde gewonnene Birkenpech als Klebstoff. Sie befestigten damit Feuersteinklingen dauerhaft an den Holzschäften. Dieser nachweislich erste Kunststoff wurde mittlerweile durch hunderte synthetische verdrängt. Heute sind die Wirkstoffe der Birke vor allem als Mittel gegen Haarausfall bekannt, nur wenige wissen aber, dass Birkenblätter auch  essbar sind und auch die Knospen sowie der Saft verwendet werden. Birkensaft enthält Zucker und wird daher in manchen nordischen Ländern zu Wein vergoren.
Im Frühjahr werden Blattknospen und Saft geerntet und vor allem wegen ihrer blutreinigenden und harntreibenden Wirkung geschätzt. Diese Wertschätzung der Birke zeigt sich schließlich auch im Volksglauben. Nicht von ungefähr kommt der Brauch, der ‚Maienkönigin‘ oder schlicht der Angebeteten frisches Birkenreisig vor die Tür zu stellen oder an Fronleichnam die Wege entlang der Prozession mit Birkengrün zu schmücken.
Mehr dazu weiß wieder Hannelore Mack am Samstag, 25. März (13.30 Uhr) oder Mittwoch 29. März (9 Uhr). Treffpunkt zur Kräuterwerkstatt ist jeweils am Altrathausplatz vor dem Haus der Geschichte.