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Geheimnisvolle 'Zwölf Nächte'

Auch im Vortrag „Die zwölf Heiligen Nächte“ geht es  um Zeit.; auch darum das Alte würdig zu verabschieden und um den Versuch das Unbekannte, Neue günstig zu beeinflussen. Vom Advent bis Lichtmess,  hat sich daher ein reiches Brauchtum entwickelt, das in vielen Gegenden noch sehr lebendig ist.   
Die zwölf Nächte zwischen dem Heiligen Abend und dem Dreikönigstag am 6. Januar gelten dabei als Tage der Rückbesinnung wie der Vorhersage fürs kommende Jahr und aus vielerlei Zeichen suchte man die Zukunft zu deuten und Rückschlüsse auf Wetter und Erntesegen zu ziehen.  
„Zwischen den Jahren“ befand man sich tatsächlich: bis zur Kalenderreform durch Papst Gregor endete das Jahr am 24. Dezember, das neue begann am 6. Januar. Eine Einteilung, die noch auf die Römer zurückging und sich mit dem Fehler im julianischen Kalender verschob. Somit gab es tatsächlich ein „Loch“ im Kalender. Erst Ende des 17. Jahrhunderts wurde Silvester zum letzten Tag des Jahres. Ganz geheuer war vielen Menschen diese Zeit daher nicht. So sollte die wilde Jagd ihr Unwesen treiben, auch sollte keine Wäsche auf der Leine bleiben, weil das Unglück im nächsten Jahr brachte und böse Geister anzog.

Der Marktplatz - besonders schön zu Advent und Weihnachten