Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.

Die Kraft der Wurzel

Am Valentinstag, 14. Februar, wenn es draußen noch kahl und kalt ist, geht es in einem Vortrag um „die Kraft der Wurzel“. Beginn ist am Dienstag um 19.30 Uhr.
Sobald der Boden im zeitigen Frühjahr nicht mehr gefroren ist, können die Wurzeln verschiedener Heilpflanzen ausgegraben und verarbeitet werden. Auch der Genuss komme dabei nicht zu kurz, betont Hannelore Mack. Beim Engelwurz wie beim Beinwell verweist schon der Name auf die heilsamen Eigenschaften. Im 14. Jahrhundert wurden der Engelwurz in einem Traktat sogar die Abwehr von „Zauber und Gift“ zugetraut und daher ein Stückchen Wurzel oft auch als Amulett getragen. Seit alters her entfaltet die Engelwurz ihre Wirkung in den berühmten Kräuterbittern aus den Klosterapotheken wie etwa Chartreuse. Beinwell hilft in Salben und Tinkturen bei Sportverletzungen und lässt Knochenbrüche schneller heilen.
Auch bei den „Sonnenpflanzen“ Alant und Löwenzahn steckt Kraft in den Wurzeln, vor allem im Frühjahr, bevor die Pflanzen wieder austreiben. Als Tee, Salbe oder Ölauszug haltbar gemacht, sind sie ein wichtiger Bestandteil der Hausapotheke und helfen bei Erkältungen, kleinen Verletzungen oder Magenverstimmung. Auch im übertragenen Sinn helfen sie den Menscheln, sich zu „verwurzeln“ und mit beiden Beinen im Leben zu stehen.