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Kräuterwerkstatt und 'Kleine Spürnasen'

Artemisia absinthium - eine griechische Göttin und ein ziemlich übles Getränk vereinen sich in der botanischen Bezeichnung für den Wermut. Seit der Antike wird er als Heilpflanze eingesetzt und wegen seiner verdauungsfördernden und appetitanregenden Wirkung geschätzt. Außerdem soll er bei Kopfschmerzen und Entzündungen helfen. Hildegard von Bingen nennt in als Mittel gegen Schlaflosigkeit. Wohl der enthaltenen Bitterstoffe wegen hat man Wermut auch der Tinte zugesetzt - gegen den Mäusefraß an Büchern. Wie vielen anderen heilkräftigen Pflanzen auch, vertraute man  Wermut als wirksamem Abwehrmittel gegen Hexerei und dämonische Einflüsse.
Wermut ist auch Bestandteil des Absinth, einer besonders in Künstlerkreisen des 19. Jahrhunderts beliebten Modedroge, die wegen der vermuteten gesundheitsschädlichen Wirkung in manchen Ländern verboten war.
Heute wird Wermut in der Homöopathie eingesetzt, aber ebenso wie der verwandte Beifuß (Artemisia vulgaris) als Gewürz zu fetten Speisen verwendet.
Mehr dazu weiß wieder Hannelore Mack am Samstag, 15. (13.30 Uhr) oder Mittwoch 19. April (um 9 Uhr). Treffpunkt zur Kräuterwerkstatt ist jeweils am Altrathausplatz.

 

Gänseblümchen, lachende Sonnen
Liebt mich, liebt mich nicht, liebt mich ..., wer kennt nicht das alte Orakel, für das meist ein Gänseblümchen herhalten musste. Klein und unscheinbar, frech, ausdauernd und sicherlich unterschätzt -  im April erkunden die „Kleinen Spürnasen“, was alles im Gänseblümchen steckt, das auch den Namen „Tausendschönchen“ trägt. Der kleine Korbblütler gilt tatsächlich als bekannteste Pflanzenart Mitteleuropas und ist überall am Wegrand oder in Rasenflächen zu finden. Bellis ist dabei ein gern gesehener, noch dazu essbarer Frühlingsbote. Wer im Frühjahr die ersten drei Gänseblümchen isst, bleibt nach einem alten Aberglauben das gesamte Jahr von Zahnschmerzen, Augenbeschwerden und Fieber verschont!
Die jungen Forscher treffen sich am Samstag, 15. April um 9 Uhr