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Kräuterwerkstatt und 'Kleine Spürnasen'

Der Storchschnabel ist eine beliebte und weit verbreitete Zierpflanze. Als erstes schaffte es aber der „stinkende Storchschnabel“ als Kulturpflanze in die Gärten. Trotz des wenig einladenden Namens und seines unscheinbaren Wuchses wurde er bereits im 13. Jahrhundert für medizinische Zwecke genutzt. In der traditionellen Volksmedizin wird er bei Zahnschmerzen, Prellungen, Fieber und vielem mehr eingesetzt. Wohl zum Ausgleich nannte man ihn auch „Ruprechtskraut“ nach dem ersten Bischof von Salzburg, der die Verwendung der Pflanze empfohlen haben soll. Möglich ist aber auch eine Ableitung von Rotlauf, einer Hauterkrankung. Hierauf verweist der Apotheker und Botaniker Tabernaemontanus in seinem Kräuterbuch von 1588.
Botanisch werden übrigens die Storchschnäbel als Geranium bezeichnet; was bei uns im Sommer vor den Fenstern blüht ist die verwandte Pelargonie. Beide Namen  charakterisieren jedoch den Fruchtstand, der an Vogelschnäbel erinnert.
Mehr dazu weiß wieder Hannelore Mack am Samstag, 17. Juni (13.30 Uhr) oder Mittwoch 21. Juni (9 Uhr). Treffpunkt zur Kräuterwerkstatt ist jeweils am Altrathausplatz.

 

Leckere Pfefferminze
Ganz zufällig entdeckte um 1700 ein englischer Biologe die heute so beliebte und weit verbreitete Pfefferminze in einem Garten. Zufällig auch ist diese Minzenart durch Kreuzungen entstanden. Sie hat von allen Arten den intensivsten Geschmack und enthält viel Menthol, was sich besonders im Minzöl bemerkbar macht. Wegen der kühlenden Wirkung wird der Pfefferminztee in vielen arabischen Ländern geschätzt. Einmal im Hausgarten gepflanzt erobert sich die Pflanze mit ihren Wurzelausläufern große Flächen. Im Kinderworkshop am 17. Juni (9 Uhr) verrät Hannelore Mack was sich so alles Leckeres mit der Pfefferminze anstellen lässt.