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Kräuterwerkstatt - die nächsten Termine

Die Verbene kennen viele Hobbygärtner als sommerliche Zierpflanze. Wie so oft gibt es aber eine eher unscheinbare Urform, die als Verbena officinalis schon seit der Antike als Heilpflanze genutzt wurde und bei uns unter dem Namen Eisenkraut bekannt ist. Im alten Rom wurde sie in den Jupitertempeln zu kultischen Zwecken verwendet, schreibt der römische Gelehrte Plinius d. Ältere in seiner Naturalis historia. Auch der griechische Arzt Dioskurides kennt eine Verbindung zur Götterwelt, hebt aber die harntreibende, den Gallenfluss fördernde und antirheumatische Wirkung des Eisenkrauts hervor. Seine pharmazeutischen E-kenntnisse bildeten bis weit ins Mittelalter die Grundlage für das Handwerk des Apothekers. Die abergläubische Epoche meinte aber auch, im Eisenkraut das beste Mittel gegen Verwundungen durch Eisenwaffen zu kennen. Als Heilpflanze nutzt man das Eisenkraut heute nur noch in Erkältungsmitteln. Es enthält Bitterstoffe und Glykoside, die schleimlösend wirken.

Mehr dazu weiß wieder Hannelore Mack am Samstag, 8. Juli (13.30 Uhr) oder Mittwoch 12. Juli (9 Uhr). Treffpunkt zur Kräuterwerkstatt ist jeweils am Altrathausplatz.