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Sonderausstellung "Vom Dunkel ins Licht"

Frauen haben nichts zur Reformation beigetragen? Haben sich nicht am reformatorischen Streit beteiligt? Frauen sind nicht schriftstellerisch tätig geworden? Sind allenfalls als Ehefrauen der Reformatoren in die Geschichte eingegangen? - Von wegen!

Kaum eine Epoche hat in der Geschichte der Kirche so tiefe Spuren hinterlassen wie die Reformation, deren Beginn mit dem – im Hinblick auf die historischen Tatsachen nicht unumstrittenen – Anschlag der 95 Thesen Luthers am 31. Oktober 1517 datiert wird. Im Rahmen des Reformationsjubiläum 2017 wurde der Reformatoren und verschiedener Ereignisse gedacht. Frauen spielten dabei eher eine Nebenrolle. Auch in Wissenschaft und Kirche wurde das Thema Frauen und Reformation lange Zeit vernachlässigt. So entstand der Eindruck, Frauen hätten keinen Einfluss auf die reformatorische Bewegung ausgeübt. In der Zwischenzeit hat die Forschung beim Frauenthema aufgeholt und deutlich gemacht, dass Frauen unterschiedlichster Herkunft sich aktiv am Reformationsgeschehen beteiligt haben. Dies galt besonders für die Anfangsjahre der Reformation, da der beginnende Aufbruch den Frauen neue Handlungsräume und vielfältige Möglichkeiten der Mitwirkung eröffnete.