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mapping sibiu - Ausstellung der Gruppe connect 48/11

mapping sibiu zeigt die künstlerische Annäherung und Auseinandersetzung der Gruppe connect 48/11 mit Sibiu - einer der bedeutendsten Kulturstädte Rumäniens. Die Künstlerinnen Britta Baßler, Johanna Eder, Martina Fiedler, Franziska Gast, Rosa Quint und Sasubrina Reinmund  hielten sich 2016 in Sibiu - dem ehemaligen Hermannstadt - auf, sammelten Eindrücke und Material und setzten diese in sehr unterschiedlichen künstlerischen Techniken und Aussagen um. Das Spektrum der multimedialen Ausstellung reicht von Malerei, Grafik und Siebdruck bis zu Lichtobjekten, Video und Performance.
Für connect 48/11 ist Sibiu das fünfte City Mapping Projekt, nach Paris, Florenz, Krakau und Thessaloniki.                                                                                                                                        Vorüberlegungen und Recherchen zu dem Mapping Projekt Sibiu bezogen sich ebenso auf die Geschichte der Stadt als kulturell-geistiges Zentrum einer ehemals überwiegend deutsch-stämmigen Bevölkerung, auf die vielfältigen historischen Umwälzungen und Veränderungen, wie die aktuellen kulturellen Entwicklungen. Vor Ort wurde die Stadt zum ästhetischen Forschungsfeld, wurden Spuren verfolgt, Sammlungen angelegt, Besonderheiten und Bezüge jenseits von touristischen Highlights aufgespürt.
Die Künstlergruppe connect 48/11 gründete sich 2011 im universitären Kontext. Ihre Mitglieder vertreten unterschiedliche künstlerische Positionen und bringen Erfahrungen aus verschiedenen Disziplinen und Forschungsfeldern ein. Ihr gemeinsames Interesse gilt Aspekten von Artistic Research und Mapping, der künstlerischen Erforschung und Kartierung von Orten und Kulturräumen.
Die Vernissage im Rahmen der Heimattage der Siebenbürger Sachsen trägt der engen Verbindung Dinkelsbühls mit der Landsmannschaft Rechnung. Der erste Heimattag der Siebenbürger Sachsen fand an Pfingsten 1951 in Dinkelsbühl statt. Die alte historische Stadt mit ihren Toren und Türmen erinnerte wohl viele an die wehrhaften Städte und Dörfer Siebenbürgens.
Inzwischen haben über 60 Heimattage Dinkelsbühl zu einem der Mittelpunkte siebenbürgisch-sächsischen Lebens in Deutschland werden lassen. Angesichts dieser Tatsache vereinbarten Stadt und Verband am 25. Mai 1985 während des Pfingsttreffens eine Partnerschaft mit dem Ziel,"die gewachsenen Beziehungen zu festigen und zu fördern". Auch die Ausstellung mapping sibiu greift diese Verbindung auf. Der Kontakt zur Künstlergruppe connect 48/11 kam durch den Verband der Siebenbürger Sachsen zustande.