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In Freud und Leid ein liebes trautes Heim zu wissen

Unter der Überschrift „In Freud und Leid ein liebes trautes Heim zu wissen“ berichtet Pfarrer Gunter Reese von einem seiner Vorgänger im Mönchsrother Pfarrhaus, dem ‚Malerpfarrer‘ Georg Bickel. Zur Hinterlassenschaft des weit über seine Gemeindegrenzen hinaus bekannt gewordenen Mönchsrother Pfarrers Georg Bickel (1862-1924) gehören nicht nur seine zahlreichen Gemälde, sondern auch das Gästebuch aus dem ehemaligen  Pfarrhaus.  Mit seinen 288 Einträgen bis zum Tod von Georg Bickel am 10. Juli1924 gewährt es vielfältige und bislang unbekannte Einblicke in das Leben im Pfarrhaus mit seinen unterschiedlichsten Gästen aus Nah und Fern, wobei die Malerei und die schwere Zeit des 1. Weltkriegs eine herausragende Rolle spielen. Das einstige Dorfpfarrhaus erweist sich dabei in der Verbindung mit Georg Bickels Malerei als ein fast schon „globaler“ Umschlagplatz für zahlreiche Begegnungen, das damit weit über den Mönchsrother Kirchturm hinausblickt.