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Doppelausstellung "Beyond the Obvious - Das innere Pulsieren der Dinge"

Ab Ende April zeigen der Bildhauer Ditmar Schuster und der Maler Dean Williams aktuelle Arbeiten im Haus der Geschichte.

Ditmar Schuster, 1950 im siebenbürgischen Schäßburg geboren, widmet sich nach einem Studium der Psychologie und der Rechtswissenschaften seit 1987 intensiv der Bildhauerei. Seine Marmorskulpturen scheinen nur auf den ersten Blick realistisch. Der Künstler will nicht das Sichtbare abbilden, sondern das Unsichtbare, Verborgene erfahrbar machen. Die Arbeiten stellen kraftvolle, sinnliche Darstellungen seelischer Metamorphosen dar.
Schuster ist Kulturpreisträger des Landkreises Günzburg und in Illertissen zuhause. Seine Arbeiten wurden bisher in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt. In Dinkelsbühl ist er kein Unbekannter, so hat er des Öfteren im Rahmen siebenbürgischer Treffen ausgestellt und war zuletzt 2012 mit einer Doppelausstellung im Haus der Geschichte vertreten.

Beyond the Obvious – Jenseits des Evidenten

Dean Williams lebt und arbeitet seit vielen Jahren in der Schweiz. Sein Ziel ist Verständigung durch die Sprache seiner Kunst. Er ist der festen Überzeugung, dass bestimmte Dinge nur durch Kunst ihren Ausdruck finden: wenn Licht hinter das Augenscheinliche fällt. Sensibel setzt er Form und Farbe ein, um Gefühle zu wecken. Seine Malerei besitzt eine eigenständige Ausdrucksform, er liebt weite Flächen und farbintensive Betonungen.
Williams malt abstrakt, versteht seine Werke aber nicht nur als das Verhältnis zwischen Farbe und Form. Er versteht Kunst als universelle Kommunikation jenseits von Sprache und ist überzeugt, dass sie Brücken zwischen den Kulturen baut, Grenzen überwindet und bei aller Unterschiedlichkeit Raum für eine menschliche Basis erzeugt. So hatte er Ausstellungen unter anderem in Dubai und Abu Dhabi, die ebenso wie zahlreiche weitere Werkschauen sein dynamisches Schaffen dokumentierten.